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Ziel einer Langstockschulung

Der Langstock dient Ihnen als ein Verkehrsschutzzeichen (§ 2 FeV, § 1 StVO). Vor allem ist er Ihr verlängerter Zeigefinger, der Ihnen jedes Hindernis, das visuell kaum oder nicht erfasst werden kann, zuverlässig anzeigt. Der Langstock ist immer einen Schritt voraus und kann Ihnen markante Punkte, Ihr Wegeziel oder auch Gefahrenstellen rechtzeitig anzeigen.

Bei der individuellen Schulung wird zuerst der Umgang mit dem Langstock erarbeitet und geübt.Darauf basierend können dann das Verfolgen von Leitlinien, Umgang mit Hindernissen, wie Absätze, Stufen, Auf- und Abgänge, Bewältigung von Rolltreppen, Unterführungen, etc. erlernt werden. Das Überqueren von Straßen, Kreuzungen, sowie das Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln gehört ebenso zu einer Schulung für Orientierung und Mobilität.

Ihr Restsehvermögen wird bei Ihrer Schulung mit einbezogen. Auch die Anwendung von optischen Hilfsmitteln wie die des Monokulares, wird erarbeitet und trainiert.

Wichtig sind aber auch die weiteren Sinne, u.a. das Hören, die bei der Schulung für Orientierung und Mobilität trainiert bzw. ausgebildet werden. Das Orten von Schall, Geräuschen und akustische Veränderungen in der Umwelt sollten wahrgenommen und richtig interpretiert werden können – dies kann zur Orientierung, als auch zum Schutz vor Gefahren dienen.

Elektronische Hilfsmittel zur Unterstützung können bei der Schulung vermittelt werden. Falls Sie sich wünschen, Ihre Wege in Zukunft mit einem vierbeinigen Freund, dem Blindenführhund, zu absolvieren, ist eine Schulung in Orientierung und Mobilität als Basis zwingend notwendig.